Fotografie: Der Vollmond, technisch eine Niete, emotional ganz weit vorne.

Hallo Freunde des belichteten Sensors.

Heute geht es um den Vollmond, den ich gestern Abend fotografiert habe. So eine Aufnahme habe ich schon im vergangenen Jahr mal gemacht und die ist mir eigentlich ganz gut gelungen, aber seht selbst:

Gestern Abend, wie auch bei der Aufnahme im vergangenen Jahr, wurde die Aufnahme Freihand aus dem Küchenfenster geschossen. Doch dieses Mal gelang es mir nicht den Mond so schön klar abzubilden. Im Gegenteil, die Aufnahme ist verwackelt und unscharf. Also technisch gesehen etwas für den virtuellen Papierkorb.

Aber ich finde die Aufnahme trotzdem gelungen. Da sie für mich eine emotionale Stimmung transportiert. Und ich glaube das wir durchaus von den technisch perfekten Bildern abweichen können und dürfen. Denn an welchen Bildern bleiben wir länger als einen Sekundenbruchteil hängen? An den Aufnahmen die uns emotional in irgendeiner Form berühren. Also geht beim Sichten eurer Fotos nicht nur mit dem technischen Aspekt heran. Vielmehr sind es Emotionen, die zählen.

Und nein ich möchte hier keine technisch unperfekte Aufnahme von mir schönreden. Sicher hätte ich noch weiter versuchen können, an der Aufnahme etwas zu „verbessern“. Der Mond selber ist dann kurze Zeit später hinter den Wolken verschwunden.

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