Depression: Wenig Licht viel Schatten.

Wenn es mir wie jetzt gut geht, ist die Depression nicht weg. Sie ist nur leise und unterschwellig wahrzunehmen. Seit ich diese Krankheit habe gibt es mehr Schattenbereiche als Licht.

Die Krankheit ist immer dabei, egal was ich mache. Deswegen kann ich trotzdem lachen und fröhlich sein in der Zeit, wo sie nur leise in meinem Kopf spricht. Doch ganz weg ist sie nie.

Ich habe gelernt diese hellen Stellen auf meinem Lebensweg zu genießen und mir nicht mehr den Kopf machen, ob und wann mich die Dunkelheit wieder erwischt. So wie es den Anschein hat wird diese Sache mich wohl den Rest meines Lebens begleiten.

Heute ist ein guter Tag, denn ich stehe derzeit im Licht, doch der nächste Schritt kann wieder ein Schritt in die Dunkelheit sein. Kann, muss aber nicht. Die wenigen hellen lichtdurchfluteten Szenen in meinem Leben sind nur schmale Lichtstreifen, in denen es mir relativ gut geht.

Doch egal wie ich meinen Lebensweg auch weiter gehen werde, die Schatten und die Dunkelheit werden weiter auf mich warten und die nächsten Schritte warten auf mich.

Sandbostel
Das Foto stammt aus einer Führung über das ehemalige Kriegsgefangenenlager Sandbostel im November 2021. Mein Freund Carsten war so freundlich uns die Geschichte und Hintergründe dieses Kriegsgefangenenlagers näher zu bringen. Danke dafür!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

error: Content is protected !!