Fotografie: Bessere Fotos, wenn man seine Kamera besser kennt.

Hallo Freunde des belichteten Sensors.

Einige von euch haben ja mitbekommen, dass ich derzeit verstärkt im Bereich Wildlife unterwegs bin. Derzeit sind es unterschiedliche Vögel, denen ich auf der Spur bin. Doch was nützt es einem eine gute Kamera und ein gutes Teleobjektiv zu besitzen, aber deren technische Möglichkeiten schlussendlich nicht ausschöpft?

So ist es mir ergangen am Anfang meiner Wildlife-Fotografie. Die Fotos, die ich nach Hause mitgebracht hatte, waren nett und mit viel Glück war auch eins dabei, dass etwas besser war als der Durchschnitt. Doch insgesamt, waren die Fotos nur Durchschnitt in ihrer Qualität.

Und was habe ich dann, wie schon öfters gedacht? Die Kamera oder das Objektiv sind schuld daran. Was totaler Schwachsinn ist. Die Fehlerquelle war/bin ich selbst gewesen. Ich bin nicht der Typ der Gebrauchsanweisungen liest, gerade bei den internen Menüs von Kameras, könnte das aber hilfreich sein. Trotzdem habe ich da nicht die Hilfe bekommen, die ich benötigt hätte. Aber es gibt ja YouTube und die tollen Erklär-Videos, auch zu meiner Kamera. Ich habe mich dann schnell für eines entschieden, indem der Fotograf die einzelnen Menüeinträge zeigt, die er für die Vogelfotografie nutzt:  

Nachdem ich mehr oder weniger diese Einstellungen 1:1 übernommen habe, ging es raus, um diese in der Praxis auch umzusetzen. Gleich zu Anfang würde ich jedem raten der gerne Vögel fotografieren möchte, dass er an Orte geht, wo diese nicht ganz so scheu sind, wie bei mir z.B. einem Seepark. Schwäne, Blässhühner, Enten usw. sind dort zu finden, aber eben nicht ganz so Menschenscheu. Damit hat man am Anfang gute Chancen die ersten guten Fotos zu machen.  

Hier nun die ersten fotografischen Ergebnisse mit den neuen Einstellungen an der Kamera:

 

Bei meinem letzten Besuch am Seepark habe ich zum ersten Mal einen Zwergtaucher gesehen und konnte ihn dank Teleobjektiv auch relativ gut einfangen:

Ich werde noch weiter üben. Denn als nächstes möchte ich fliegende Vögel fotografisch einfangen, was wohl dann die Königsdisziplin ist. Es bleibt weiter spannend.

Solltet ihr noch Tips zum Thema Vogelfotografie haben, immer her damit. Denke derzeit auch darüber nach mir ein Fernglas für Vogelbeobachtung zuzulegen. Wer kann mir da weiterhelfen?

3 Antworten auf „Fotografie: Bessere Fotos, wenn man seine Kamera besser kennt.“

  1. Hallo Holger,
    Schöne Bilder, das geht mit der Olympus wirklich gut.
    Als kleinen Tip kann ich dir nur empfehlen, mal auf die Zeiten zu achten, wann die Tiere an bestimmten Stellen sind. Auch Vögel trifft man immer wieder zu ähnlichen Zeiten an bestimmten Stellen an.

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