Depression: Zu viele „Baustellen“ im Kopf ?

Gestern hatte ich einen kleinen depressiven Schub. Klein deswegen, weil ich noch etwas daheim arbeiten konnte, obwohl im Kopf andere Dinge sich breit gemacht haben.

Derzeit laufen dort drei Sachen die mich „umtreiben“ Da wäre zum einen diese Webseite, die derzeit ziemlich schleppend läuft. Wenige Dinge zum Thema Fotografie und noch weniger Ideen zum Thema Depression. Obwohl das nur eine private Webseite ist, denke ich immer wieder, ich müsste da mehr machen.

Nun habe ich auch noch eine neue Webseite erstellt „Fotografie gegen Rechts“. Dort kann jeder dran teilnehmen. Doch auch dort läuft es schleppend an. Hatte gedacht, das dort mehr passiert.

So laufen im Kopf die Gedanken das ich es wohl nicht richtig mache, was natürlich Nonsens ist. Mit meiner derzeitigen Reichweite kann ich nicht mehr erwarten und außerdem muss ich es ja auch nicht. Ich verdiene ja damit kein Geld und bin davon nicht abhängig.

Doch in meinem Kopf laufen diese kranken Gedanken, dass ich meinen persönlichen Wert am Erfolg dieser Webseiten festmache. Ja ich weiß, das ist Quatsch, aber das macht nun mal die Depression mit mir. Sie negativiert Dinge die mir Spaß machen, anhand des Erfolges bzw. eher des Nichterfolges. So kommt immer wieder der Zweifel auf, ob sich das Ganze „lohnt“. Auch das ist ein depressiver Gedanke. Mein Wertgefühl geht dann schnell in den Keller und wenn es ganz schlimm wird, geht dort das Licht aus und die Tür nach oben wird abgeschlossen.

So sind derzeit meine Gedanken, die krank sind, weil sie Ausdruck meiner Krankheit (Depression) sind.

Depression

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