Die Depression will mir die Fotografie verbieten und es gelingt ihr gerade wieder.

Gestern habe ich einen depressiven Schub bekommen, dieser ist so heftig, dass ich heute meine Nikon Z5 zum Verkauf anbiete. Sicher ich war gedanklich auf der Suche nach einer Kamera, aber das war erstmal nur theoretischer Natur.

Derzeit geschieht das Gleiche wie Ende letzten Jahres mit der Fuji XT-4. Alles wird negativiert, verkauft und die Chancen das ich diese Webseite und auch die „Fotografie gegen Rechts“-Plattform löschen werde, sind nicht gering.

Wer nun meint das man bei diesem Wissen etwas dagegen unternehmen kann, käme dem gleich einem Süchtigen zu sagen er solle aufhören. Denn jeder Süchtige weiß, dass er was Falsches sich antut und macht es trotzdem. Ich glaube das ist ein guter Vergleich. Also hilft mir dieses Wissen um meine Erkrankung nur bedingt, in diesem Fall gar nichts.

So wird die Kamera mit allen vorhandenen Objektiven verkauft. Punkt!

Ob es mit den Webseiten weiter geht, entscheidet sich wohl in den nächsten Stunden.

Nein ich erwarte kein Mitleid, das hilft mir überhaupt nicht weiter. Ich wollte es nur aufschreiben und noch vor der möglichen Abschaltung dieser Webseite veröffentlichen. Das mein Mastodon-Account damit dann auch gelöscht würde, daran besteht dann kein Zweifel. Der depressive Schub entwickelt sich gerade zu einer heftigen depressiven Episode.

2 Antworten auf „Die Depression will mir die Fotografie verbieten und es gelingt ihr gerade wieder.“

  1. Wenn du weißt, dass du in anderer Verfassung anders denkst und entscheidest, dann lass dir Zeit – breche nichts übers Knie. Es schadet weder dir noch jmd anderen.
    Wenn du die Kamera im Moment nicht sehen kannst, verstaue sie irgendwo. Verkaufen kannst du sie dann, wenn du wieder Herr deiner selbst bist.
    Ich kenne Depressionen, sie kommen und gehen, alle 5 Jahre. Das ist mein Kreuz 😔🤷

  2. Hallo Holger, ich komme aus zeitlichen Gründen erst jetzt dazu, meinen Feedreader mit neuen Blogs zu lesen und ich kann mich dem Kommentar von arris nur anschließen.

    Leg die Kamera zur Seite anstelle sie zu verkaufen. Oder auch die Idee mit der Abschaltung der Website – bitte nicht, Du hilfst mit Deinem Blog mehr als Du Dir vorstellen kannst. Nicht mir, sondern einer anderen Person, die weder im Internet noch in sozialen Medien unterwegs ist. Dieser Person hab ich von Deinem Blog vor einigen Tagen erzählt am Rande eines Familienfestes. Und der Person geht es ein wenig besser beim Lesen Deiner Beiträge. Nur so viel darf ich hier verraten.

    Ganz liebe Grüße aus Frankfurt

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